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Neue Straßen für Deutschlands älteste Stadt

19.10.2015

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Während die Touristen fleißig Erinnerungsfotos schossen, schufteten die Mitarbeiter von Faber Bau wenige Meter entfernt im Rekordtempo. Im Angesicht der „Porta Nigra“, Triers berühmtester Sehenswürdigkeit, liefen die Maschinen der Straßen- und Tiefbaugesellschaft aus Schlierschied buchstäblich heiß – bei bis zu 41 Grad im Schatten war das Team mit der Sanierung der Fahrbahndecke auf Triers befahrenster Verkehrsverbindung beschäftigt.

Von Juli bis Mitte Oktober erneuerte Faber Bau auf einer Fläche von insgesamt 14.500 Quadratmetern die Asphalt-, zum Teil auch die Binder- und Tragschicht. Hinzu kam die Sanierung der dazugehörigen Gehwege, Bordanlagen und Entwässerungsrinnen. In zwölf Bauabschnitten arbeiteten sich die Faber Bau-Mitarbeiter von der Lindenstraße nahe der Mosel bis zur Roonstraße in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs – einmal quer durch die Stadt.

Die wohl anstrengendste Phase des Projekts nahm sich das Team gleich am Anfang zur Brust. „Auf der Lindenstraße konnten wir nur unter Vollsperrung arbeiten. Die übrigen Abschnitte ließen sich dank der mehrspurigen Fahrbahnen bei laufendem Verkehr bewältigen“, so Bauleiter Simon. Während der Vollsperrung standen er und sein Team unter besonderer Beobachtung. Kein Wunder, mussten sich die Autofahrer während der zehn Tage verschiedenste Ausweichmöglichkeiten suchen. Entsprechend sehnsüchtig wurde die Beendigung der Arbeiten in diesem Abschnitt erwartet. „Es gab zeitweise sogar einen Liveticker zu den Bauarbeiten im Netz“, erzählt Simon.

„Gerade bei solchen Projekten ist es wichtig, dass die Bürger frühzeitig informiert und auf dem Laufenden gehalten werden. Die Stadt stand allezeit mit uns in Kontakt und hatdie Presseberichte zu den Bauarbeiten mit uns abgestimmt.“ Sollten sich die einen oder anderen Bürger dennoch von den Arbeiten gestört gefühlt haben, das Ergebnis dürfte sie vollendsentschädigen.

Die Porta Nigra ist das Wahrzeichen der Stadt Trier. Foto: Faber Bau